Wundheilung
nach Operationen
Unsere Bildergalerie
Die
Regenbogen-
brücke
Und
Unsere Erlebnisse
6 neugierige Näschen und hungrige Mäuler
8 dunkle Knopfaugen und 4 rote
und außerdem 24 wuselige Pfoten
Nachdem Luna leider in den letzten Tagen vor dem für sie vereinbarten Operationstermin stark abgebaut hatte und
auch noch ein Abszess hinzukam, mußte sie heute leider statt operiert eingeschläfert werden...
Perl hatte eine sackartige "Tasche" in der sich ein langsam wachsender Tumor gebildet hatte.Der Tierarzt konnte ihn ohne
große Schwierigkeiten entfernen.Die Naht an Perls rechter Flanke ist ca.4cm lang aber der Tumor hat zum Glück weder Muskelgewebe betroffen noch nach innen gereicht.
Perl ist schon wieder sehr munter, hat gefressen und getrunken.Bald aber wird ihr in "Einzelhaft" sehr fad werden,
wie ich sie kenne...
Nachdem unser kleiner Valmond in den letzten zwei Tagen stark abgebaut hat und sich außerdem noch ein äußerst ungünstiger
Abszess entwickelt hatte, mußten wir ihn heute gehen lassen um ihm weitere Schmerzen zu ersparen.
Auf Wiedersehen, kleiner Schatz!
Honey, tapfere Mutter von 13.Kameradin und Ruhepol im regen Mädelsrudel.
Wir werden dich sehr vermissen!
Ruhe in Frieden mein kleiner Artemis!
Unsere Rattenherren verlassen uns nun langsam nacheinander...:´-(
Heute Nacht als ich nochmal nach meinen Süßen schaute, sah ich, daß der Knubbel an Perls Hals plötzlich flach geworden war, als hätte man die Luft 'rausgelassen.Nach dem Desinfizieren der winzigen Wunde und Wundpuder folgte der mitternächtliche Anruf in der Tierklinik, wo
man uns beruhigte und erklärte, daß es kein Tumor sein konnte sondern nur eine Zyste.Käspappeltee, Oktenisept und Wundpuder und bald soll alles wieder gut sein!
Ich weinte beinahe vor Erleichterung - Perl muß nicht operiert werden und wir haben nochmal Glück gehabt!
Nachdem fast einen Monat Ruhe war ist Perls Tumor anscheinden zurück gekehrt.
Wir haben bereits den nächstmöglichen Operationstermin vereinbart - in 3 Tagen.
Ich bin verzweifelt.
Ein Bild davon gibt es auf Perl's Seite zu sehen - später wird wahrscheinlich auch ihre Wundheilung dokumentiert.
Perl geht es prächtig - sie langweilt sich aber fürchterlich allein im Krankenurlaub.
Aber vielleicht darf sie bald Besuch bekommen :)
Um halb 11 konnten wir unsere Kleine wieder abholen - es geht ihr sehr gut.
Die Operationswunde schaut nicht nur wegen der wild von Perls Kopf und Brust abstehenden Fäden wild aus - sie ist auch noch rot vom Blut.
Der Tierarzt meinte, daß der Tumor recht tief ging, aber sie denken, daß sie alles 'raus bekommen haben.
Die Wunde darf noch etwas nachbluten, und wir bekamen wieder Anweisungen zur Pflege.
Ich bin so froh, daß unsere Perl bei uns geblieben ist!!!
Wir können erst in einer Stunde los zum Tierarzt, aber Perl schien sich von dem Tumor so gestört zu fühlen, daß sie begonnen hat, sich am Hals wund zu putzen.
Wir versuchen alles um sie abzulenken - es wird höchste Zeit, daß der Tumor entfernt wird!
Ich machte mir Sorgen um unsere Kleine - gleichzeitig hoffte ich, daß es ein gutes Zeichen sein könnte.
Abszesse verfärben sich oft dunkel, wenn sie "reif" werden.
Ein Besuch beim Tierarzt brachte Klarheit - es ist ein Tumor und die Kleine wird plangemäß morgen operiert.
Da in der Praxis mehrere Tierärzte zusammen ordinieren und auch gemeinsam operiern, konnte ich so auch eine zweite Meinung einholen, wie erfolgversprechend die Operation ist.
Der Tierarzt der Perl heute untersuchte, war deutlich zuversichtlicher. Der Tumor ist sehr gut abgegrenzt.
Der Tierarzt stellte heute fest, daß es ziemlich sicher ein Tumor uns kein Abszess ist - für den 21.08 haben wir einen Operationstermin bekommen.Früher geht es leider nicht...
Die Stelle ist recht ungünstig, weil sie nahe an der Halsschlagader liegt.
Sollte die Operation fehlschlagen, wird Perl nicht mehr aufwachen...
Heute habe ich bei Perl rechts am Hals etwas entdeckt was ein Tumor oder ein Abszess sein könnte.
Wegen des Feiertags können wir erst morgen zum Tierarzt.
Also noch ein wenig geduldig sein...
Mina hatte nach ihrer Tumoroperation im Mai noch fast 3 Monate sehr gut gelebt, doch nun war der neu entstandene Tumor in beängstigender
Geschwindigkeit gewachsen.
Bis gestern war sie nur wenig eingeschränkt, begann nun aber Bewegungsprobleme gekommen, und blieb heute schon den ganzen Tag nur mehr in ihrer Ecke.
Wenn ihre Kameradinnen mit ihr spielen wollte, ließ sie sich willenlos )aber laut quitschend( auf den Rücken drehen und hatte inzwischen
massive Probleme wieder auf zu stehen.
Wir ließen sie gehen, bevor sie wirklich leiden konnte.
Mit ihren 2 Jahren hat sie trotz allem ein schönes Alter erreicht und dank der Tumoroperation vor 3 Monaten noch eine schöne Zeit gehabt.
Nachdem sich die Atemgeräusche trotz Antibiotikagabe nur verschlimmerten und er extrem abgebaut hatte, war es heute soweit, daß wir ihn gehen ließen...
Hier habe ich den Wundheilungsverlauf bei den beiden tumoroperierten Ratten Honey und Mina dokumentiert.
Erste Photos entstanden 4 bez. 5 Tage nach den Operationen und die Wunden wurden von da an über mehr als 2 Wochen jeden Tag photographiert.
Das Ergebnis kann man hier betrachten:
Wundheilung bei Ratten
Heute mußten wir dazwischen gehen, als lautes Gequieke aus dem Herrendomizil erschallte.
Tofu und Valmond hatten sich in der Wolle und stritten sich - aufgerichtet auf den Hinterbeinen.
Ganz knapp bevor wir die beiden trennen konnten, muß Tofu seinen Bruder erwischt haben - rechts in die Brust.
Also sofort Valmond herausgenommen und die Wunde begutachtet. Sie war nicht tief,auch nicht groß aber gerade Hautverletzungen können ja sehr stark bluten.
Also blutstillende Watte, Oktenisept und Drops zur Bestechung.
Valmond zeigte sich vorbildlich und ließ sich recht brav verarzten.
Als die Blutung gestillt war saß er schon längst wieder in aller Seelenruhe mit einem Grinser und einem Waldbeerdrop zwischen den Pfötchen in meiner Hand und mampfte zufrieden.
Inzwischen ist er längst wieder bei seinen Brüdern und es gab auch keine Feindseeligkeiten mehr zwischen Tofu und ihm.
Auf dem Weg zur Tiermedizinischen Ambulanz ist Robin heute Nachmittag über die Regenbogenbrücke gegangen.Letztendlich wird es das Herz gewesen sein...
Als seine Stunde kam, war sein Bruder Valmond bei ihm, und hat mich getröstet und ihm beigestanden.Als alles vorbei war hat er unseren Robin noch liebevoll geputzt und sich an ihn gekuschelt...
...Sind Honey und Mina bereits - Honeys Wunde hat sich sehr gut geschlossen, obwohl sie vor 2 Tagen ein wenig aufgegangen war.
Wir hatten die Wunde mit Wundpflastern zusammengehalten und die Blutung gestillt - Honey hat glücklicherweise mit dem Entfernen des Pflasters lange genug gewartet - die Wunde hat sich nicht nochmal geöffnet.
Honey und Mina werden gehätschelt und gepäppelt, und sind hoffentlich beide bald wieder auf dem Damm :)
Gestern nacht ging Mina's Operationswunde wieder auf, sodaß sie 1.5 - 2cm offen klaffte.
Zwei lange Telefonate mit dem Nottierarzt halfen uns, die )zum Glück leichte( Blutung zu stoppen und nun )es ist ungefähr 7 Uhr morgens( fahren wir ziemlich gleich los in die Tierklinik.
Schaut wahrscheinlich auf den ersten Blick viel wilder aus, als es ist.
Aber uns hats geschockt.
Ich berichte weiter, wenn sich etwas neues ergibt!
Update:
Wir haben Mina heute ganz früh wieder in die Tierklinik gebracht und sie wurde nochmal unter leichter Betäubung genäht - diesmal aber mit Drahtfäden.
Wir sind gerade erst zurück - aber Mina hat eben schon getrunken, Honey hat sogar auch schon wieder Drops gefressen und Hipp geschleckt.
Jetzt schließe ich lieber, bevor ich wieder alles verschreie wenn ich sage, daß wir aufatmen können...
Aller schlechten Prognosen zum Trotz haben beide die Operationen recht gut überstanden.
Natürlich sind beide noch schwach und müssen gepäppelt werden, aber es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.
Unerwartenderweise hat sich Honey's Tumor als wesentlich leichter operabel erwiesen als zuerst von den Tierärzten erwartet worden war.Sie hatten uns für sie wenig Hoffnung gemacht.Trotz der Größe ließ er sich relativ leicht entfernen.
Mina's Tumor dagegen hatte sich als schwieriger als erwartet herausgestellt - er war in der Beobachtungswoche in der sie und Honey Prednisolon )ein Corticoid( bekamen deutlich größer geworden und wirkte heute, am Tag der Operation bereits wie eine geschwollene Blase knapp unter der Haut, die bereits rötlich durchschimmerte.
Der Tumor war laut der operierenden Tierärzte bereits in die Haut eingewachsen, sodaß ein Teil selbiger ebenfalls entfernt werden mußte.
Sowohl Honey als auch Mina sind noch erschöpft von den Operationen und ruhen sich gerade aus.
Beide haben zum Glück bereits ein wenig Babybrei geschleckt und ein wenig Wasser getrunken.In der nächsten Zeit werden die beiden natürlich besonders gepäppelt damit sie sich gut erholen.Aber das Schlimmste scheint überstanden...
Danke an alle, die ihnen und uns für den heutigen Tag die Daumen gedrückt haben!
Nachdem Honeys Tumor innerhalb der Beobachtungszeit beängstigend schnell gewachsen ist, wird sie nun am 3.5.06 gemeinsam mit Tochter Mina operiert, die einen noch kleinen, aber festen Tumor am Bauch hat.
Für Mina sind die Prognosen erfolgversprechend...Leider kann man das für Honey nicht sagen.Der Tumor sitzt am Lymphknoten, und genauso wie bei Mina wirkt Cortison nicht.
Also bitte bitte Daumen drücken für den 3.Mai!
Heute sind neue Photos dazugekommen - unter Galerie findet ihr neue Bilder vom Rattenauslauf der Mädchen.
Heute morgen ist unsere Kleine von uns gegangen.Sie hatte in den letzten Wochen schon auf Grund ihres Alters abgebaut, und ihre Bewegungen waren bereits etwas unsicherer geworden, aber sie hatte noch mit großem Apetitt gefressen und sich )wenn auch etwas geruhsamer als früher( ihres Lebens gefreut.
Es kann nur Sekunden gedauert haben, und sie lag dann ganz friedlich.Jetzt ist sie wieder mit ihren alten Kameradinnen vereint...