Jeder kennt und fürchtet sie...die Midlifecrisis. Ob mit 40, 45 oder 50 - einmal scheint es jeden mehr oder weniger offensichtlich zu "erwischen" . Der Gedanke: Jetzt bin ich in meinem Alter dem Tod näher als der Geburt - die Hälfte meines Lebens liegt bereits hinter mir und was habe ich erreicht?!.
Nun, so alt bin ich doch noch nicht - im April 2006 werden es erst 23 Jahre. Aber als ich zum ersten Mal dieses komische Wort "Quarter life Crisis" hörte, mußte ich lächeln - worüber hat man denn in dem Alter so zu knabbern, daß dafür eine Analogie zur MidlifeCrisis geschaffen werden mußte? Sind wirklich so viele betroffen?
Die Antworten auf dies Fragen sind eigentlich die gleichen wie in der )inzwischen sozial anerkannten( Midlife-crisis.
Mit einigen Unterschieden, wie sich versteht, aber durchaus mit ähnlichen Gedankengängen und Gefühlen verbunden.
Es gibt Definitionen, was eine Quarterlife Crisis kennzeichnet, aber darauf will ich jetzt weniger eingehen, als auf das, was in mir selber vorgeht.
Ich würde mal sagen, wenn man im "richtigen" ;-) Alter für eine Quarterlife Crisis ist, also irgendwo zwischen 21 und 29, je nach Lebensumständen und Vorgeschichte, hat man eben erst das "erwachsen werden" offiziell und inoffiziell hinter sich.
Man wohnt nicht mehr zuhause, die "unbeschwerten", wie es uns jetzt scheint, Kindertage und Schulzeiten liegen hinter uns und eine gewisse Abspaltung von Elternhaus und der Nestwärme, die wir als Kinder und Jugendliche so selbstverständlich genossen und manchmal verächtlich abgewinkt haben, hat endgültig stattgefunden.
Wenn wir uns umblicken, rund um uns herum...Scheint sich alles verändert zu haben. Dinge, die wir für selbstverständlich genommen hatten, scheinen nun wackelig und unsicher.
Und nun werden unsere Großeltern, sofern wir noch welche besitzen, nun wirklich alt. Werden krank und vielleicht wieder gesund, oder auch nicht... aber sie werden irgendwann nicht mehr alleine zurecht kommen und vor allem: irgendwann nicht mehr da sein.
Die Veränderungen in unserem Leben scheinen alle nicht gerade zu passieren, sondern gerade geschehen zu sein, ohne daß man wirklich hätte sagen könne, wann genau, noch etwas hätte tun können.
Eine Hilflosigkeit macht sich breit, eine Angst vor Veränderungen und gleichzeitig das Gefühl, auf der Stelle zu treten...Auf der Stelle, an der man eigentlich gar nicht stehen wollte und rundumher verändert sich alles mit einer beängstigend unaufhaltsamen Eigeninitiative.
Vielleicht sind nun langsam die fröhlichen, unbeschwerten Partys aus Studenten-, Lehr- und Jugendjahren entgültig zu steifen Steh-oder Cocktailpartys verkommen, und neben Freunden, mit denen man immer weniger gemein zu haben scheint, müssen nun auch "soziale Kontakte" gepflegt werden.
Freunde "gehen nicht mehr miteinander" und "machen Schluß" sondern heiraten, kriegen vielleicht Kinder, oder auch nicht, und einige werden sich auch wieder scheiden lassen.
Allgemein wird erwartet, daß man sich "nun ja langsam mal ausgetobt haben" sollte, oder man scheint es wirklich bereits getan zu haben. Verantwortung, und nicht mehr allein für sich sondern auch für den Partner, vielleicht auch Kinder soll getragen werden, und selbst wenn sich jetzt jemand im "Small Talk" über die "Spaßgesellschaft" mokiert sollen wir auch mitmachen...
Und wenn man das alles nicht will?
Nicht weiterhin Fragen hören will, wann man denn nun einen festen Partner haben wird, wann man denn endlich wirklich sesshaft wird, heiratet, Kinder bekommt...
Dann wird man angesehen - etwas irritiert, abschätzend."Auch du wirst noch..." scheint dieser Blick noch zu sagen, der uns inzwischen ebenso verhasst ist, wie früher die Worte: "Wenn du mal groß bist, wirst du das alles verstehen...".
Nun, ich bin doch jetzt groß, warum verstehe ich es nicht?
Quarter Life Crisis?!
Jeder kennt und fürchtet sie...die Midlifecrisis. Ob mit 40, 45 oder 50 - einmal scheint es jeden mehr oder weniger offensichtlich zu "erwischen" .
Der Gedanke: Jetzt bin ich in meinem Alter dem Tod näher als der Geburt - die Hälfte meines Lebens liegt bereits hinter mir und was habe ich erreicht?!.
Nun, so alt bin ich doch noch nicht - im April 2006 werden es erst 23 Jahre. Aber als ich zum ersten Mal dieses komische Wort "Quarter life Crisis" hörte, mußte ich lächeln - worüber hat man denn in dem Alter so zu knabbern, daß dafür eine Analogie zur MidlifeCrisis geschaffen werden mußte? Sind wirklich so viele betroffen?
Die Antworten auf dies Fragen sind eigentlich die gleichen wie in der )inzwischen sozial anerkannten( Midlife-crisis. Mit einigen Unterschieden, wie sich versteht, aber durchaus mit ähnlichen Gedankengängen und Gefühlen verbunden. Es gibt Definitionen, was eine Quarterlife Crisis kennzeichnet, aber darauf will ich jetzt weniger eingehen, als auf das, was in mir selber vorgeht.
Ich würde mal sagen, wenn man im "richtigen" ;-) Alter für eine Quarterlife Crisis ist, also irgendwo zwischen 21 und 29, je nach Lebensumständen und Vorgeschichte, hat man eben erst das "erwachsen werden" offiziell und inoffiziell hinter sich.
Man wohnt nicht mehr zuhause, die "unbeschwerten", wie es uns jetzt scheint, Kindertage und Schulzeiten liegen hinter uns und eine gewisse Abspaltung von Elternhaus und der Nestwärme, die wir als Kinder und Jugendliche so selbstverständlich genossen und manchmal verächtlich abgewinkt haben, hat endgültig stattgefunden.
Wenn wir uns umblicken, rund um uns herum...Scheint sich alles verändert zu haben. Dinge, die wir für selbstverständlich genommen hatten, scheinen nun wackelig und unsicher.
Und nun werden unsere Großeltern, sofern wir noch welche besitzen, nun wirklich alt. Werden krank und vielleicht wieder gesund, oder auch nicht... aber sie werden irgendwann nicht mehr alleine zurecht kommen und vor allem: irgendwann nicht mehr da sein.
Die Veränderungen in unserem Leben scheinen alle nicht gerade zu passieren, sondern gerade geschehen zu sein, ohne daß man wirklich hätte sagen könne, wann genau, noch etwas hätte tun können.
Eine Hilflosigkeit macht sich breit, eine Angst vor Veränderungen und gleichzeitig das Gefühl, auf der Stelle zu treten...Auf der Stelle, an der man eigentlich gar nicht stehen wollte und rundumher verändert sich alles mit einer beängstigend unaufhaltsamen Eigeninitiative.
Vielleicht sind nun langsam die fröhlichen, unbeschwerten Partys aus Studenten-, Lehr- und Jugendjahren entgültig zu steifen Steh-oder Cocktailpartys verkommen, und neben Freunden, mit denen man immer weniger gemein zu haben scheint, müssen nun auch "soziale Kontakte" gepflegt werden.
Freunde "gehen nicht mehr miteinander" und "machen Schluß" sondern heiraten, kriegen vielleicht Kinder, oder auch nicht, und einige werden sich auch wieder scheiden lassen.
Allgemein wird erwartet, daß man sich "nun ja langsam mal ausgetobt haben" sollte, oder man scheint es wirklich bereits getan zu haben. Verantwortung, und nicht mehr allein für sich sondern auch für den Partner, vielleicht auch Kinder soll getragen werden, und selbst wenn sich jetzt jemand im "Small Talk" über die "Spaßgesellschaft" mokiert sollen wir auch mitmachen...
Und wenn man das alles nicht will?
Nicht weiterhin Fragen hören will, wann man denn nun einen festen Partner haben wird, wann man denn endlich wirklich sesshaft wird, heiratet, Kinder bekommt... Dann wird man angesehen - etwas irritiert, abschätzend."Auch du wirst noch..." scheint dieser Blick noch zu sagen, der uns inzwischen ebenso verhasst ist, wie früher die Worte: "Wenn du mal groß bist, wirst du das alles verstehen...".
Nun, ich bin doch jetzt groß, warum verstehe ich es nicht?